Dass die G20-Staaten ihre Konjunkturprogramme nicht vorschnell beenden wollen,
eröffnet den Märkten weitere Spielräume.
Die Anleger können daher kurz- bis mittelfristig mit niedrigen Zinsen rechnen,
was den Aktienmärkten sicherlich zugute
kommt.
Die Europäische Zentralbank (EZB)
kündigt einen langsamen Ausstieg aus der
Krisenpolitik an.
Offenbar sehen die Europäischen Währungshüter eine allmähliche
Stabilisierung des Euro-Raums.
Das Fed
schlägt in die gleiche Kerbe und hat angekündigt, seine inflationäre Geldpolitik zu
reduzieren, sobald sich die wirtschaftlichen
Aussichten verbessern.
Dr.
Christian Kronseder
Head Analytics, Derivative Partners
Eine zweite Chance
für Risiko-Manager
OpiniOn
1 Eine zweite Chance für Risiko-Manager
MARKETOpiniOn
3 Anlagemöglichkeiten
pROduCT nEws
6 Renditeoptimierung auf Anlagen in die BRIC-Staaten
7 Den Kostenhebel richtig einsetzen
9 Weltaktienauswahl mit dem gewissen Etwas
invEsTMEnT idEA
11 Zertifikate für einen einfachen und diversifizierten
Zugang zu Immobilien
12 Trader Vic - Die Handelserfahrung eines
Wallstreet-Masters in einem Index
MARKET MOniTOR
13 Attraktive Neuemissionen
15 COSIs in Zeichnung und liberiert
16 Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte
17 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
inTERviEw
18 Irene Brunner (Royal Bank of
Scotland) über neue
Produktstrukturen
iMpREssuM
Nr.
11 | November 2009 | 6.
Jahrgang | www.
payoff.
ch
all about derivative investments
Gleichzeitig mehren sich Stimmen aus den
USA, die eine neue Asset Bubble fürchten,
nicht zuletzt wegen der lockeren Geld- und
Niedrigzinspolitik des Fed.
Die Rallye an
den Märkten der vergangenen Monate ist
nicht unwesentlich durch den neuen König
der Carry Trades, den US-Dollar, befeuert
worden.
Die Kombination aus hoher Liquidität, niedrigen Zinsen und anhaltendem Verfall des
Dollars führt damit seit März zu Renditen
bei Carry Trades jenseits der 50 Prozent-Marke.
Wie schnell Anleger ihre Carry Trades
schliessen, konnte vergangenes Jahr mit
dem Yen beobachtet werden.
Das Gleiche
wird sich beim US-Dollar abspielen, sobald
die Zinsen angehoben werden oder die Liquidität reduziert wird.
Wenn wir davon
ausgehen, dass Carry Trades wesentlich zur
gegenwärtigen Rallye über nahezu alle Assets beigetragen haben, so muss sich dies
in erhöhten Value-at-Risk-Werten spiegeln.
Damit haben die Anleger ein erstes Warnsignal zur Verfügung.
Erstaunlicherweise bietet sich nach dem
Platzen der Housing-Bubble innerhalb kurzer Zeit eine zweite Chance, das Markt-Risiko besser zu managen.
Wir drücken die
Daumen!
[Weniger]